So spült der Geschirrspüler richtig sauber

Der Geschirrspüler ist einer der Haushaltshelfer, die die meisten Hausfrauen und -männer nicht mehr missen möchten. Tagtäglich hilft er uns, riesige Berge von Geschirr wegzuspülen - pro Spülgang spült eine Spülmaschine bis zu 140 Teile sauber ab. Wer von Hand spült, braucht dafür deutlich mehr Wasser und Strom. Nur im Bereich Geschwindigkeit liegt der Handabwasch vorn und manchmal leider auch in puncto Sauberkeit. Doch wer die Tipps und Tricks für ein perfektes Spülergebnis kennt, muss sich nicht länger mit Schmutzresten am Geschirr rumärgern.

Nachputzen und milchige Beläge vermeiden
Beim Spülen mit der Spülmaschine kann man leicht Fehler machen. Wenn die Maschine nicht richtig bestückt oder das Waschmittel falsch dosiert wird, muss man häufig nachputzen: Auf Tellern, Töpfen und Besteck kleben noch Lebensmittelreste und die Gläser glänzen nicht, sondern sind milchig oder fleckig. Beim Einräumen der Spülmaschine sollte man deshalb darauf achten, dass die Geschirrteile genügend Abstand zueinander haben. Ein bisschen Chaos in der Maschine ist erlaubt. Spülmittel und Klarspüler können so gut zwischen das Geschirr gelangen und es bleiben keine Reste kleben.

Moderne Tabs haben bis zu neun Funktionen
Bei der Wahl des besten Geschirrspülmittels scheiden sich die Geister. Moderne Maschinenspülmittel gibt es mit bis zu neun unterschiedlichen Funktionen: Sie reinigen und spülen nicht nur, sondern schützen Glas vor Korrosion, bringen Edelstahl zum Glänzen, verstärken die Reinigungskraft, aktivieren die Waschwirkung bei niedriger Temperatur und vermeiden lästiges Nachtrocknen. Allerdings muss man für dieses Rundum-Programm auch tief in die Tasche greifen. In puncto Umweltschutz sind die Multitabs nicht perfekt: Sie belasten das Abwasser mit Bleichmitteln, Enzymen, Phosphaten und Tensiden.

Reicht Pulver, Klarspüler und Salz?
Beim Kauf einer neuen Geschirrspülmaschine wird häufig von den sogenannten Mehr-Phasen-Tabs abgeraten. Mit Ein-Phasen-Tabs oder Pulver, Klarspüler und Enthärtersalz kann das Geschirr gezielter gereinigt werden und die Spülmaschine wird gleichzeitig von unerwünschten Waschmittel-Ablagerungen verschont. Ein weiterer Vorteil von Solotabs, Klarspüler und Enthärtersalz: Die Methode ist meist preisgünstiger und vergleichsweise umweltschonend.

Automatik- oder Sparprogramm
Moderne Geschirrspüler brauchen weniger Wasser und Strom, dafür arbeiten die Maschinen länger als früher vor sich hin. Im Sparprogramm wird am wenigsten Wasser und Strom verbraucht, die Maschine braucht aber bis zu drei Stunden für die Reinigung des Geschirrs. Automatikprogramme, bei denen Sensoren in der Maschine die Trübung des Wassers untersuchen und den Programmablauf optimal auf den Abwasch einstellen, funktionieren meist gut: Sie sind schneller als das Sparprogramm, brauchen aber etwas mehr Strom. Das Intensivprogramm bietet sich für besonders hartnäckig verschmutzte Töpfe und Pfannen an. Es läuft meist schneller, braucht aber mehr Wasser und Strom.

Tipps zum Einräumen des Geschirrspülers

Abwischen
Entfernen Sie vor dem Einräumen grobe Speisereste vom Geschirr, am besten mit einer Gabel. Vorspülen unter fließendem Wasser oder das Abwischen mit Küchenpapier ist weder notwendig noch ökologisch sinnvoll.

Einweichen
Angebrannte Töpfe oder angetrocknetes Geschirr sollten Sie mit etwas kaltem Wasser und Spülmittel kurz einweichen. Leichte, wasserunlösliche Essensreste wie Spinat oder Kräuter vorher abspülen, sie können sich auf anderen Geschirrteilen ablagern.

Richtig einräumen
Das Geschirr muss so eingeräumt werden, dass alle Flächen vom Wasserstrahl erreicht werden können. Es muss fest in den Geschirrkörben stehen. Das Geschirr sollte sich nicht berühren, gerade Gläser können durch Aneinanderreiben leicht kaputt gehen.

Oberer Geschirrkorb
In den oberen Geschirrkorb werden kleinere und leicht zerbrechliche Geschirrteile wie Gläser, Tassen, kleine Teller und Dessertteller eingeräumt. Die Öffnung von Tassen oder Gläsern zeigen nach unten. Teile mit Vertiefungen - zum Beispiel Tassen - schräg stellen, damit das Wasser ablaufen kann.

Unterer Geschirrkorb
In den unteren Geschirrkorb gehören große Teller, Schüsseln, Töpfe und Pfannen. Achten Sie darauf, dass sich das Geschirr nicht berührt. Teile die übereinander und aneinander liegen, zum Beispiel tiefe Teller, werden oft nicht sauber, weil Spülmittel und Klarspüler nicht richtig an den Dreck herankommen.

Besteck einräumen
Bei Maschinen mit Besteckschublade wird das Besteck gleich sortiert eingelegt. Wenn das Besteck in einen Besteckkorb kommt, die Teile unsortiert mit den Griffen nach unten in den Korb stecken. Trennen Sie Edelstahl- und Silberbesteck: Edelstahl ist härter und würde das Silberbesteck durch Aneinanderschlagen zerkratzen.

Voll beladen
Stellen Sie die Geschirrspülmaschine erst an, wenn sie voll beladen ist. Prüfen Sie vorher, ob sich die Sprüharme frei drehen können, nur dann kann das Sprühwasser ungehindert alle Geschirrteile benetzen.

Ausräumen der Maschine
Einige Minuten nach Ende des Programms wird die Maschine einen Spaltbreit geöffnet. Wenn das Geschirr abgekühlt ist, kann es ausgeräumt werden. Damit kein Restwasser vom Oberkorb auf das saubere und trockene Geschirr im Unterkorb tropft, räumt man nach dem Spül- und Trocknungsprozess zuerst den Unterkorb aus.

So vermeiden Sie trübe Gläser

Nach dem Durchlaufen der Spülmaschine glänzen die Gläser - sollte man zumindest meinen. Doch das Ausräumen der Maschine wird häufig zum Frust: Stumpfe Gläser verderben die Freude am sauberen Geschirr. Schuld daran sind meistens kalkhaltiges oder zu hartes Wasser. Wir geben sienben Spültipps für ein glänzendes Ergebnis.

Wasser überprüfen
Kommen die Gläser trüb aus der Spülmaschine, liegt dies meist am Kalkgehalt und dem Härtegrad des Wassers. Für die richtige Dosierung des Spülmittels sollten Sie sich beim Versorger über den Härtegrad Ihres Wassers informieren.

Nachspülen mit Zitronensäure
Lässt ein Kalkfilm die Gläser milchig erscheinen, hilft das Nachspülen mit Zitronensäure oder Essig.

Salzdosierung prüfen
Fehlt die Brillanz des Geschirrs, sollten Sie vor dem nächsten Spülgang die Salzdosierung in der Spülmaschine prüfen.

Mehr Klarspüler
Auch die Verwendung von mehr Klarspüler und Reinigungsmittel kann helfen.

Schäden im Glas vermeiden
Durch häufiges spülen in der Maschine, kann es zu Korrosionen im Glas kommen. Sinnvoll ist es deshalb, nur Gläser anzuschaffen, auf deren Verpackung sich der Vermerk "spülmaschinenfest" findet. Besonders wertvolle Gläser sollten Sie jedoch schonen und nicht zu oft in die Spülmaschine stellen.

Glasprogramm verwenden
Wer glänzende Gläser will, sollte beim Spülmaschinenkauf ein Modell mit Glasprogramm wählen.

Reiniger mit Glasschutzkomponenten
Durch häufiges spülen in der Spülmaschine kann es passieren, dass sich im Glas kleine Risse bilden, die es trüb erscheinen lassen. Dem können Sie mit der Verwendung von Spültabs mit Glasschutzkomponenten vorbeugen.

Kann ich Plastikteile in der Spülmaschine spülen?

Kunststoffteile lassen sich in der Regel in der Spülmaschine spülen.
 Bei ungeeigneten Plastikteilen wie Einwegbehältern kann es bei höheren Temperaturen zu Verformungen kommen.
 Bei dem gleichzeitigen Spülen von Kunststoffteilen und Lebensmitteln mit Naturfarben z. B. Karotten, Tomaten und Ketchup kann es zu Verfärbungen kommen.


Zur Vermeidung wählen Sie ein separates Vorspülprogramm und verwenden Sie mehr Reiniger. Bereits verfärbte Kunststoffteile werden durch maschinelles Spülen ihre ursprüngliche Farbe nicht zurückerhalten. Bei farblosen Teilen kann ein Bleichen in der Sonne helfen.


Teile aus Kunststoff können nur wenig Wärme aufnehmen und trocknen generell schlechter als Porzellanteile. Einige Spülmaschinen verfügen über ein spezielles Programm für Kunststoffe mit einer verbesserten Trocknung.
 

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